Pacengo - Ortsteil

Die
Villa De Beni wurde in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Burg in Pacengo im Auftrag der Familie Sagramoso im XVI. Jahrhundert erbaut, sowie die Architektur der Kellerräume und die Schrift „1551 Donna Sagramoso“ deutlich beweisen. Im Jahr 1821 erwarb die Familie Balladoro das ganze Gebäudekomplex und der Forscher Arrigo Balladoro beschäftigte sich hier für eine gewisse Zeit mit dem Studium der Volkstraditionen. Die Villa wurde der Familie Camuzzoni verkauft und später der Familie De Beni, dem heutigen Besitzer. Es geht um ein typisches viereckiges Gebäude im lokalem Stil, eine breite Treppe führt zum oberen Herrenstock umgeben von prächtigen Geländern. Die Seite mit Aussicht auf den See wurde im Laufe des XIX. Jahrhunderts im neu-gotischen Stil umgebaut, während die östliche Fassade ihre Dekorationen aus dem XVIII. Jahrhundert, ein elegantes Portal und Steinwappen aufbewahrt. Das Innere ist von der typischen Architektur der örtlichen Villen gekennzeichnet: ein breiter Saal geht durch das ganze Gebäude, an den Seiten des Bauwerks befinden sich der Wohnraum und der Empfangsraum. Das Äuβere hat seine ursprünglichen architektonischen Elemente unberührt aufbewahrt: an der östlichen Seite erstreckt sich der romantische Park reich an preiswerten Pflanzen, Büchsen und Hecken, an der westlichen Seite befindet sich eine lange, breite Allee flankiert mit Olivenbäumen und Weinbergen. Im Norden sind die Überreste der alten Burg in den Bauernhäusern, in der Barchessa und dem „Selese“, noch heute deutlich sichtbar.

Die
Villa Giuli mit ihrer wunderschönen Blick auf den See, ist im Süden von Pacengo in der Località Mattarana gelegen. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde die herrschende Villa auf Projekt vom Architekt Giovanni Salvi und im Auftrag vom Rechtsanwalt Ferruccio Giuli auf offenem Land aufgebaut. Die Villa weist die typische Florentinische Architektur der Zeit auf: viereckigen Grundriss, zwei Stöcke und Dachkammer, Fassade mit Blick auf den See und breiten, üppigen, bepflanzten Garten. Der Heilige Giovanni Calabria, Freund des Rechtsanwalts Giuli, pflegte in dieser ruhigen Villa seinen Urlaub zu verbringen.
Corte Fontana Fredda. In diesem Gebiet der Gemeinde Lazise erheben sich zahlreiche Taubentürme, um die ältesten zu erwähnen, denke man an den bei Casa Eusebia und den Taubenturm bei Corte Mondragon, der nach der Tradition mit der Residenz der Vicari jener alten bäuerlichen Gemeinschaft identifiziert wird. Solche Bauten entstanden im XIV. und XV. Jahrhundert mit der landwirtschaftlichen Entwicklung und dienten zur Verteidigung des Herrenhauses und gleichzeitig zum Schutz der Tauben. Die Taubentürme bezeichnen das Entstehen der Ville Venete seit dem XVI. Jahrhundert: Villen umgeben von Bauernhäusern, erbaut in unmittelbarer Nähe von Wasserkursen, um die naheliegenden bebauten Felder leicht zu bewässern. Beispiele dafür sind Corte Saline, Corte Praia Colombara, Tevoi, Donzella in Lazise und Corte Fontanafredda in Pacengo.
Ultimo aggiornamento: 20.07.11